SEO, Facebook-Werbung oder Adwords fürs Marketing im Bildungsbereich?

Für Online-Marketing existieren inzwischen zahlreiche Formen. Neben dem weitbekannten und verbreiteten SEO, Search Engine Optimization, werden Facebook-Ads und Google Adwords immer mächtiger. Jede Methode besitzt ihre eigenen spezifischen Vor- und Nachteile. Vor allem im Bildungsbereich eignet sich nicht jede Werbemaßnahme gleichgut, um potenzielle Zielgruppen und Kunden anzusprechen.

 

Vor- und Nachteile von SEO

SEO ist die englischsprachige Abkürzung für seach engine optimization und wird im deutschen Sprachraum häufig mit Suchmaschinenoptimierung verwendet. Der Begriff SEO vereint Maßnahmen, durch welche Content auf Websites bestmöglich für Suchmaschinen optimiert werden. Ziel von SEO ist es, die Inhalte und Website beim Suchmaschinenranking bzw. bei den Natural Listings auf den obersten Plätzen bzw. vordersten Seiten zu platzieren. Beim SEO werden nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Videos und andere Inhalte beeinflusst, wodurch eine hohe Reichweite erzielt werden soll. SEO bezieht sich nicht nur auf Textsuchen, sondern ebenfalls auf Bilder-, Nachrichten- und Videosuchen.

Der wesentliche Vorteil von SEO besteht in der Tatsache, dass passender Content bei Suchmaschinen immer auf den obersten Plätzen bzw. der ersten Website angezeigt wird. Im Bildungsbereich beispielsweise können Interessenten nach bestimmten Lernunterlagen oder Weiterbildungskursen suchen. Zutreffende Unterlagen und Kurse werden, wenn ihre Beschreibung zutreffenden Content erhält, immer an erster Stelle angezeigt. Somit erhält der Interessent auf einen Blick die bestmöglichen Angebote für seine Suche. Zudem ist SEO kostenlos, da die Inhalte eigenständig optimiert werden. Werbeschaltungen wie durch Adwords oder Facebook erfolgen nicht, wodurch SEO eine kostengünstige Werbeform ist.

Einer der Nachteile von SEO besteht im Kostenfaktor. Da SEO kostenlos bzw. günstig ist – wenn selbst durchgeführt, ist die vorhandene Konkurrenz dementsprechend groß. Möchten Websiteinhaber in den Rankings ganz oben erscheinen, müssen diese laufend eine Optimierung der eigenen Website durchführen. Dasselbe gilt für eine Erneuerung des Contents. Älterer Content wird durch die Suchmaschinen weniger gut gerankt als neue Inhalte. Zugleich werden die Algorithmen der Suchmaschinen nicht offengelegt, wodurch viele Websitebetreiber bezüglich Ranking und Traffic mit unterschiedlichen Maßnahmen experimentieren müssen. Der Traffic einer Website nimmt bereits mit Platz vier ab. Vor allem ab der zweiten Seite der Suchergebnisse fällt der Traffic äußerst dürftig aus. Sucht ein Interessent zum Beispiel nach bestimmten Kursen, welche nicht häufig vertrieben werden, werden Anbieter mit dementsprechenden Kursen weit vorne angeführt. Kurse mit einer hohen Anzahl an Anbietern hingegen müssen um den ersten Platz kämpfen.

 

Vor- und Nachteile von Google Adwords

Google Adwords ist Googles hauseigene Werbemaßnahme. Unternehmen zahlen für Werbeschaltungen, welche bei einer Suche auf Google immer oben auf der ersten Seite angeführt werden.

Die Vorteile von Googel Adwords sind eindeutig. Die Reichweite von Google ist groß, die Werbeschaltungen springen direkt ins Auge. Einmal geschaltete Werbeanzeigen helfen jedem Unternehmen, neue Kunden zu finden. Adwords nutzt gezielt Schlagworte und textgebundene Werbung. Durch diese Maßnahmen werden die beworbenen Websites hervorgehoben, sobald eine Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung geschieht. Zugleich ist die Reichweite mit mehr als 3,5 Milliarden Suchanfragen wesentlich größer als bei anderen vergleichbaren Plattformen.

Ein zentraler Nachteil von Adwords ist die Bezahlung. Um Google Adwords zu nutzen, muss der User zahlen. Adwords zählt zu den größten PPC bzw. Pay-per-Click-Plattformen. Das Unternehmen zahlt, um potenzielle Kunden zu erhalten. Werden Werbeschaltungen via Adwords nicht bezahlt, verschwinden diese wieder. Vor allem kleine Unternehmen, welche ein geringes Werbe- und Marketingbudget besitzen, können Adwords nur geringfügig oder gar nicht verwenden, da ihnen das notwendige Geld für die Werbemaßnahmen fehlt. Möchte beispielsweise ein Anbieter von Weiterbildungskursen eine Werbeschaltung via Google Adwords tätigen, erhält er ein großes Zielpublikum, da sein Name stets vorne gelistet wird. Allerdings möchte nicht jeder Anbieter für seine angebotenen Fernkurse bezahlte Werbeschaltungen machen, sodass meist dieselben Anbieter via Ads angeführt werden.

 

Vor- und Nachteile von Facebook

Auch Facebook ist eine Werbeplattform, welche für alle Werbeschaltungen Gebühren verlangt. Im Gegensatz zu Google Adwords hilft Facebook den Unternehmen, neuen Kunden das Unternehmen zu finden. Facebook besitzt im direkten Vergleich mit anderen sozialen Plattformen die höchste Anzahl an monatlichen Nutzern auf der gesamten Welt. Facebook Ads, die Werbemaßnahme von Facebook, spricht Shopbetreiber direkt an. Die Werbeschaltungen erfolgen auf der Timeline des Users und sind in der Regel zielgerichtet. Anhand der gesammelten Daten eruiert Facebook, welche Werbeschaltungen für welchen User geeignet sind. Zugleich existiert eine umfangreiche Unterteilung des Werbepublikums. Interessiert sich ein User beispielsweise für ein bestimmtes Weiterbildungsunternehmen oder Sprachkurse, erhält er verstärkt Werbeschaltungen zu Anbietern von Kursen. Auch das besondere Design der Werbeanzeigen spricht viele Usern an, da die Ads nahtlos in den Newsfeed jedes Users integriert wird.

Facebook Ads besitzt allerdings auch Nachteile. Da die Werbeschaltungen direkt auf der Timeline der User erscheint, sind potenzielle Kunden in manchen Fällen genervt. Auch ignorieren viele von ihnen die Ads und scrollen weiter. Die Reichweite mag zwar aufgrund der hohen Userzahl gegeben sein, muss allerdings nicht sofort bedeuten, dass die User die Werbeschaltungen auch beachten. Vor allem Werbeschaltungen ohne Bilder und mit viel Text werden beim Scrollen gerne ignoriert, wodurch vor einer geplanten Werbeschaltung eine gute Marketingstrategie vorliegen solle.

Weitere Informationen zu Google Adwords und Facebook Ads erhalten Sie unter onlinemarketing.de  sowie hosteurope.de.

2 thoughts on “SEO, Facebook-Werbung oder Adwords fürs Marketing im Bildungsbereich?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.